Die Betreuungsgebühren für die Wettenberger Kitas sollen zum 1. August 2026 angepasst werden. Auch die Beiträge für Verpflegung und Getränke sollen an die allgemeine Kostenentwicklung angepasst werden.
Wichtig ist mir dabei: Eine solche Entscheidung darf nicht einfach durchgewunken werden. Deshalb wird der Antrag vor der Beschlussfassung zunächst im Sozial-, Kultur-, Sport- und Partnerschaftsausschuss sowie im Haupt- und Finanzausschuss beraten. Dort gehören die fachlichen Fragen hin:
Was bedeutet die Anpassung für Familien?
Wie entwickeln sich die Kosten?
Und wie bleibt Kinderbetreuung in Wettenberg verlässlich und bezahlbar?
Der Hintergrund ist klar: Die Kosten für den Betrieb unserer Kitas steigen weiter. Personal, Energie, Gebäudeunterhaltung, Verpflegung und allgemeine Betriebskosten werden nicht günstiger. Gleichzeitig muss die Gemeinde die Betreuung sicherstellen und die Qualität erhalten.
Aus meiner Sicht ist es ehrlicher, regelmäßig und maßvoll nachzusteuern, als jahrelang nichts zu tun und dann plötzlich große Sprünge beschließen zu müssen. Genau das wäre gegenüber den Eltern unfair.
Kinderbetreuung ist eine zentrale Aufgabe der Gemeinde. Sie muss gut organisiert, verlässlich finanziert und für Familien planbar bleiben. Dazu gehört auch, unangenehme Kostenentwicklungen nicht zu verdrängen, sondern offen zu beraten und nachvollziehbar zu entscheiden.